Ein Altauto verkaufen birgt auch Risiken

Ein Altauto verkaufen birgt auch Risiken

Der Ankauf von einem Altauto ist eine sehr komplexe Angelegenheit, die von einem Profi durch geführt werden sollte. 

So ein VW Golf III Cabrio ist ein Liebhaberstück, von dem man sich, wenn überhaupt, nur eher ungern trennt. Irgendwann kommt jedoch der Zeitpunkt, an dem das Altauto nicht mehr zur Lebenssituation passt oder einfach seine guten Tage vorüber sind. Ist das Auto noch in Schuss, muss man sich über einen Verkauf keine Sorgen machen. In Internetbörsen oder in Szene Zeitungen wird man sehr schnell einen Abnehmer finden, aber auch mit einem einfachen Inserat in einer Zeitung kann schnell ein Käufer gefunden werden. Voraussetzung ist hier, dass das VW Golf III Cabrio noch in einem ansehnlichen äußeren Zustand ist, und der Motor noch seine Dienste tut. Eine junge Dame, die das Auto aus Leidenschaft fuhr, wird sich beispielsweise nur davon trennen, wenn die Familienplanung ein Cabrio erst einmal überflüssig macht. Diese Autos sind gepflegt und meist intakt, so dass man sie bedenkenlos verkaufen beziehungsweise kaufen kann.

Ein weniger gut erhaltenes VW Golf III Cabrio, welches zum Beispiel mit Rost, einem Motorschaden oder einem Unfallschaden belastet ist, muss man deswegen nicht auf den Schrottplatz bringen. Gerade die Marke VW weist eine Menge Bastler auf, die immer auf der Suche nach Gebrauchtwagen zum Aufmöbeln oder Ausschlachten sind. Sicher wird man hier nicht mehr eine Riesensumme als Verkaufserlös verbuchen können, doch wenig ist besser als nichts. Nicht einmal ein Totalschaden sollte einfach so entsorgt werden. Manchmal kann der Besitzer hier sparen, indem er den Gebrauchtwagen als Teilebasar anbietet. Ein VW Golf III Cabrio ist Kult, ebenso wie die uralten, aber liebenswerten 1-er Modelle.

Wie sieht es aus mit einem Altauto und Anhängerkupplung

Wenn wir Gebrauchtwagen zum Weiterverkauf annehmen, sind wir immer sehr vorsichtig, wenn die Fahrzeuge eine Anhängerkupplung haben. Man kann immer nicht so recht sicher sein, dass es die momentanen Besitzer mit der Belastung vom Gebrauchtwagen nicht übertrieben haben. Ein zu schwer beladener Anhänger strapaziert nicht nur die Bremsen und den Motor, sondern auch die Kupplung und das Getriebe. Außerdem ist es nicht gesagt, dass die Anhängerkupplung ordnungsgemäß eingebaut wurde. Manchmal sind da Bastler am Werk, die von nichts eine Ahnung haben und trotzdem an der Elektrik des Fahrzeuges herum hantieren, ohne zu wissen, was sie alles anrichten könnten. Wenn dann die Hälfte nicht funktioniert und Unfälle geschehen, stehen wir in der Pflicht, sofern wir einen solchen Gebrauchtwagen weiter verkaufen.

Hat ein Wagen, der uns zum Kauf angeboten wird, eine Anhängerkupplung, bitten wir uns immer aus, das Auto mit einem aktuellen und am besten in unserem Beisein angefertigten Gutachten beim TÜV prüfen lassen zu dürfen. Stellt sich heraus, dass alles in Ordnung ist, übernehmen wir auch die Hälfte der Gebühren. Wenn sich ein Besitzer weigert, seinen Gebrauchtwagen überprüfen zu lassen, suchen wir lieber das Weite. Dahinter kann sich ja eigentlich nur Pfusch verbergen. Eine Probefahrt alleine reicht oft nicht, um wirklich sicher gehen zu können, dass die Anhängerkupplung ordentlich eingebaut und das Fahrzeug entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, die die Zuladung betreffen, behandelt wurde.

Das Risiko, einen älteren Gebrauchtwagen mit Anhängerkupplung zu kaufen gehen wir nicht gerne ein. Auch privaten Käufern, die unsere Gebrauchtwagengarantie nicht mitbezahlen wollen, empfehlen wir, hier sehr gut aufzupassen.


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