Selber an seinen Gebrauchtwagen oder seinem Altauto basteln

Selber an seinen Gebrauchtwagen oder seinem Altauto basteln

Viele Menschen lieben es, an ihrem Gebrauchtwagen oder Altauto herumzuschreuben. Weshalb also nicht eine eigene Werkstatt einrichten?

Als Autotuning bezeichnet man das motorische oder optische Verbessern seines Fahrzeugs. Schon seit vielen Jahrzehnten ist dies ein beliebtes Hobby und eine Leidenschaft vieler Menschen. Spezielle Veranstaltungen und Messen, aber auch Shops, die sich auf diese Branche spezialisiert haben, sind längst keine Seltenheit mehr. So wird oft nicht nur Zeit, sondern auch einiges an Geld in das Tunen des eigenen Autos investiert. Auffallen um jeden Preis: das ist der Hauptgedanke des Autotunings.

Jeder kann seinen Gebrauchtwagen selber tunnen

Beim Altauto Tuning gibt es sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten. Zum einen gibt es das optische Autotuning. Hierbei kann man zum Beispiel die Standard-Scheinwerfer gegen spezielle Leuchten tauschen, das Altauto „tiefer legen“, breitere Reifen oder einen größeren Auspuff montieren oder mit Farben und Verchromungen das gesamte Design seines Fahrzeugs verändern. Dies steigert garantiert den Restwert des Altautos. Zudem wird der Kofferraum meist auch noch um eine große und leistungsstarke Musikanlage bereichert. Abgesehen von diesen optischen Veränderungen spielt aber auch die Leistungssteigerung (Motortuning) des Fahrwerks eine sehr wichtige Rolle im Bereich des Auto Tunings. Beim Motortuning unterscheidet man wiederum unterschiedliche Arten.

Eine sehr beliebte Möglichkeit ist das Chiptuning, bei dem die elektronischen Motorsteuerung gezielt verändert wird. Bauliche Veränderungen des Motors werden hierbei nicht vorgenommen. Viel mehr wird hierbei versucht, die vorhandenen Reserven des Motors durch das Optimieren der mechanischen und thermischen Möglichkeiten bis zum Äußersten auszureizen. Bei jeder Art des Tunings sollte jedoch vor allem auch bedacht werden, dass das Altauto vom TÜV für den Straßenverkehr zugelassen werden muss, ehe man es auf öffentlichen Straßen lenkt.

Das Altauto mit Tuningfelgen verschönern

Das Autotuning ist ein sehr verbreitetes Hobby. Zahlreiche Erweiterungen, egal ob optischer oder motorischer Art, können für den Tuning-Fan mehr oder weniger kostengünstig online oder in Spezialläden gekauft werden. Einen besonderen Stellenwert nehmen die Autofelgen ein. Hier spielt in erster Linie die Optik eine Rolle. Ganz wichtig bei der Auswahl der richtigen Felgen ist jedoch auch die Dimension, also die Größe.

Tuninggfelgen sind in der Regel verchromt und setzen die Reifen eines Autos richtig in Szene. Man unterscheidet vor allen hinsichtlich der Größe. Handelsüblich sind Dimensionen von 14 bis 20 Zoll. Die meisten Tuning-Fans bevorzugen jedoch möglichst große und breite Autofelgen und Reifen. Abgesehen von den Reifen und den dazu passenden Felgen kann das Auto natürlich auch noch mit einer leistungsstarken Musikanlage, verchromten Rückleuchten und allerhand anderen optischen Tuning-Teilen verschönert werden. Auch diese Produkte werden in den verschiedensten Größen, Formen und Preiskategorien angeboten.

Auf die richtige Pflege kommt es an

Um seine Autofelgen auf Dauer schön zu halten und sie vor Beschädigungen zu schützen, ist es wichtig, sie regelmäßig und richtig zu reinigen und zu pflegen. Alle zwei bis vier Monate sollte man sie einer Grundreinigung unterziehen um sie vor allem auch von den Bremsstaub Ablagerungen zu befreien. Werden die Felgen über einen längeren Zeitraum hinweg nicht ausreichend gereinigt und gepflegt, kann sich der Bremsstaub auf der Oberfläche der Chromfelgen ablagern und diese dauerhaft beschädigen. Eine Reinigung sollte immer mit warmen Wasser und Felgenreiniger erfolgen. Ein Mikrofaser-Schwamm oder spezielle Felgen-Bürsten erleichtern die Arbeit.

Die eigene kleine Werkstatt

Viele Menschen fahren nicht nur gerne Auto, sondern schrauben auch gerne an ihren eigenen Gebrauchtwagen herum. Sie verbringen ihre freie Zeit mit dem Waschen, Putzen, Polieren und auch mit dem Schrauben am Auto. Waschen, putzen und polieren kann man häufig vor der eigenen Wohnungstür, wer jedoch auch technisch Hand anlegen will, sollte sich dafür einen geeigneten Platz einrichten.

Die Mietwerkstatt für den Hobby Schrauber

An vielen Orten Deutschlands gibt es bereits die Möglichkeit, sich in einer Kfz-Werkstatt einzumieten. Vor allem für Hobby Schrauber kann das eine tolle Möglichkeit sein, seiner Leidenschaft nachzugehen. Die Nutzung der Mietwerkstatt ist hierbei in der Regel auf genaue Zeiten festgelegt, diese in der Regel tagsüber auch als Betriebs-Werkstätte des Eigentümers genutzt wird. Sowohl für den Mieter, als auch für den Werkstätten-Besitzer, sind die Abendstunden meist am geeignetsten. Innerhalb dieser Zeit können die vorhandenen Maschinen, wie zum Beispiel Hebebühne, Schweißgeräte oder Lackierkabinen, und oft auch das Handwerkzeug und andere Hilfsgegenstände benützt werden. Dafür bezahlt man dem Eigentümer monatlich Miete und haftet dafür, dass die verwendeten Gegenstände und Werkzeuge während der Nutzung nicht beschädigt werden. Einen besonderen Stellenwert haben sogenannte Gemeinschaftswerkstätten. Diese werden meist von Vereinen oder Interessensgemeinschaften angemietet. Der Mietzins, aber auch die Betriebskosten können hierbei zwischen den Mitgliedern geteilt werden.

Eine KFZ Mietwerkstatt kann aus unterschiedlichsten Gründen von Vorteil sein. Zum einen kann es eine wunderbare Möglichkeit sein, seinem Hobby nachzugehen. Zum anderen kann man kleinere Schäden mit etwas Geschick auch selbst reparieren und sich damit einiges an Geld sparen.


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