Sprit sparen mit seinem Altauto oder Gebrauchtwagen. So geht es am besten

Sprit sparen mit seinem Altauto oder Gebrauchtwagen. So geht es am besten

Wer will nicht Sprit sparen? Hier einige Tipps und Hinweise, wie man am besten mit seinem Altauto oder Gebrauchtwagen, Sprit sparen kann.

Ein effizientes Autofahren hilft beim Sprit sparen. Das lernen die Fahrschüler schon in den ersten Fahrstunden. Gerade dem Fahrlehrer ist daran gelegen, dass seine Schüler so früh wie möglich ein effizientes Autofahren lernen, denn das senkt seine Spritkosten für die täglichen Fahrstunden. Das A&O zum Sprit sparen mit seinem Altauto ist die Übersicht im Straßenverkehr. Bei einem längeren Halt, vor einer Verkehrsampel oder vor einem Bahnübergang, muss der Motor ausgeschaltet werden. Im fließenden Straßenverkehr sollte die Geschwindigkeit gleichmäßig sein, ein abruptes Bremsen und Anfahren ist zu vermeiden. Wenn das Ampelsignal von weitem erkennbar auf gelb-rot umschaltet, kann durch ein langsames Auslaufen mit seinem Gebrauchtwagen sowie ein Schalten in die unteren Gänge die Geschwindigkeit geschickt verringert werden. Das kostet keinerlei Energie, sprich keinen Sprit. Und Blitz- oder Kavalierstarts sollten ohnehin ein No-go für Sprit sparen sowie effizientes Autofahren sein.

Spirt sparen – Regelmäßige Pflege und Wartung helfen indirekt

Motor und Reifen werden beim Autofahren am meisten beansprucht. Wenn sie gepflegt, buchstäblich topp in Schuss sind, lassen sich indirekt Kosten sparen. Sie machen sich nicht durch Einsparungen im Portemonnaie bemerkbar, sondern dadurch, dass sie nicht als Mehrkosten anfallen. Das ist mit Mensch oder Tier vergleichbar: Wenn die Gesundheit stimmt, braucht keine Medizin gekauft zu werden. Das fällt im Normalfall nicht auf, sondern erst dann, wenn der Medizinkauf bezahlt werden muss. Der Automotor muss regelmäßig gewartet und gereinigt sein, und der Reifendruck auch jahreszeitmäßig sowie saisonal überprüft werden. Beim Zuladen von Urlaubsgepäck mit dem Altauto muss er temporär verändert werden. Ansonsten sollte auf alles verzichtet werden, was zu einem überflüssigen und nicht notwendigen Gesamtgewicht des Autos führt.

Sparsam oder wirtschaftlich – Diesel oder Benziner

Die Zeiten sind vorüber, in denen rein aus Gefallen der Benziner gekauft und auf den Diesel verzichtet wurde – oder umgekehrt. In der heutigen Zeit geht es gerade beim privaten Kfz-Halter um ein reines Preis-Leistungsverhältnis. Verschiedene Kostenarten werden gegeneinander abgewogen, untereinander verglichen und über einen längeren Zeitraum aufgerechnet. Sparsamkeit bedeutet in diesem Falle, Geld zu sparen, und zwar sowohl bei der Anschaffung als auch bei der laufenden Unterhaltung. Mit der Wirtschaftlichkeit eines Altautos wird auch die Wertentwicklung des Gebrauchtwagens erfasst, bis hin zum möglichen Erlös in fernen Jahren, wenn das Auto als Gebrauchtwagen verkauft wird. Man kann sagen, dass die Sparsamkeit sofort und unmittelbar zu spüren ist, während sich eine Wirtschaftlichkeit langfristig auszahlen kann und momentan eher ein Zahlenspiel darstellt. Der Diesel ist in der Anschaffung teurer als der Benziner, aber schon beim ersten Besuch an der Tankzapfsäule schneidet der Benziner teurer ab als der Diesel. Und diese laufenden Mehrkosten setzen sich über Jahre fort.

Kilometerlaufleistung, Steuer und Versicherung

Steuer und Versicherung sind zwei weitere Kostenarten, die regelmäßig anfallen. Bei der Erstzulassung kann recht einfach abgelesen werden, ob der Diesel oder doch der Benziner günstiger, sprich preiswerter ist. Bei Gebrauchtwagen muss im Detail nachgerechnet werden. Wie hoch ist der Kohlendioxyd-Ausstoß, wie sieht die aktuelle Rechtslage aus, und wie wird sie sich voraussichtlich entwickeln. Die Kilometerlaufleistung aber ist, früher wie heute, ein ganz entscheidendes Kriterium. Nach wie vor gilt, dass der Diesel haltbarer ist als ein Benziner. Wenn es ein Auto fürs Leben, oder für die nächsten Jahrzehnte sein soll, spricht doch vieles für einen Diesel!


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