Ein Leichenwagen ist ein großes Fahrzeug, insbesondere ein Auto, mit dem die Leiche einer Person in einem Sarg zu einer Beerdigung oder einem Wach- oder Gedenkgottesdienst befördert wird. Sie reichen von bewusst anonymen Fahrzeugen bis zu sehr formalen, stark dekorierten Fahrzeugen.

So ist die Verwendung von Leichenwagen entstanden 

Der Leichenwagen war ursprünglich ein Holz- oder Metallrahmen, der über der Bahre oder dem Sarg stand und die Palette stützte. Es war mit zahlreichen Stacheln versehen, um brennende Kerzen zu halten, und wurde aufgrund der Ähnlichkeit dieser Stacheln mit den Zähnen einer Egge als Leichenwagen bezeichnet. Später wurde das Wort nicht nur auf die Konstruktion über dem Sarg angewendet, sondern auch auf jedes Gefäß, in das der Sarg gestellt wurde. So ab etwa dem Jahre 1650 bezeichnete es das Fahrzeug, mit dem die Toten zum Grab getragen wurden.

Särge wurden ursprünglich von Hand getragen und dann von Pferden gezogen, nachdem die Dekoration und das Gewicht des Leichenwagens zugenommen hatten. Die ersten elektrisch motorisierten Leichenwagen wurden Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA eingeführt. Benzinbetriebene Leichenwagen wurden ab 1907 hergestellt und wurden nach langsamer anfänglicher Aufnahme aufgrund ihrer hohen Kosten in den 1920er Jahren weithin akzeptiert. Die überwiegende Mehrheit der Leichenwagen basiert seitdem auf größeren, leistungsstärkeren Fahrzeugchassis, bei denen das vordere Ende im Allgemeinen bis zu den Vordertüren und möglicherweise auch bis zu den Vordertüren erhalten bleibt, die Karosserie jedoch nach hinten gerichtet ist, um den Sarg aufzunehmen.

Trauerzüge als ersatz von Leichenwagen

Einige große Städte stellten spezielle Eisenbahnlinien und / oder Bestattungswagen und / oder U-Bahnen zur Verfügung, um Leichen und Trauernde zu abgelegenen Friedhöfen wie Sydney, NSW und London zu transportieren, und Straßenbahnverbindungen waren üblich. Chicago, Illinois, betrieb 3 verschiedene Bestattungswagen über die erhöhten Gleise in der Innenstadt von Chicago zu abgelegenen Friedhöfen in den westlichen Vororten. Ein spezielles Bestattungsunternehmen kümmerte sich um die Bestattungszüge, die manchmal 3 bis 4 Bestattungszüge pro Woche fahren lies.